Am zweiten Kampftag der 2. Bundesliga Männer konnte der 1. Judo-Club Mönchengladbach einen 8:6-Erfolg gegen den SSF Bonn feiern.

Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut, so musste man unter anderem krankheitsbedingt die Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm unbesetzt lassen, weshalb der 1. JC von vorneherein einem Rückstand von zwei Punkten hinterherlief. Dennoch startete die Mannschaft direkt stark in die Begegnung. Elias Heister (-66 kg) holte mit einer Wazari-Wertung seinen ersten Bundesligasieg im ersten Einsatz. Sibghatullah Arab (-81 kg) und Neuzugang Jonas Müller (+100 kg) legten mit ihren vorzeitigen Siegen nach und stellten einen 3:0 Zwischenstand her. Durch die kampflose Abgabe der 60-Kilogramm-Klasse sowie Niederlagen von Jonas Hinz (-100 kg) und Chris Hoekstra (-73 kg) erzielte Bonn den Ausgleich. Besonders bitter verlief der Kampf von Dylan Jansen (-90 kg), der sich nach einem Waza-ari-Führung 18 Sekunden vor Schluss nach einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung geschlagen geben musste. Somit ging es für die Gladbacher Judoka mit einem 3:4-Rückstand in die Pause.

In der zweiten Runde gewann Elias Heister (-66 kg) seinen Kampf nach über siebenminütiger Golden-Score-Verlängerung durch eine Bestrafung seines Gegners. Sibghatullah Arab (-81 kg) sicherte mit einer Yuko-Wertung den nächsten Punkt, bevor Jonas Müller (+100 kg) seinen zweiten vorzeitigen Sieg des Tages einfuhr. Nach erneuter kampfloser Niederlage in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm verteidigte Dylan Jansen, diesmal in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm, seine erzielte Wazari-Führung diesmal souverän und sicherte damit mindestens das Unentschieden. Den entscheidenden Siegpunkt holte anschließend Peer Radtke in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm mit einem Haltegriff. Die abschließende knappe Niederlage von Malik Ben Abdallah (-90 kg) durch eine Yuko-Wertung fiel somit nicht mehr ins Gewicht.

Mit diesem Erfolg belegt der 1. JC Mönchengladbach aktuell den zweiten Tabellenplatz. Der nächste Kampftag findet am 30.05. beim PSV Duisburg statt.